Archive for the ‘Hardware’ Category

Teure Tintenpatronen - private Ausdrucke ins Büro verlagert

Freitag, November 30th, 2007

Verbraucher finden Druckkosten weiterhin zu hoch

Neun von zehn deutschen Konsumenten finden die Kosten für Druckertinte viel zu hoch, so das Ergebnis einer Umfrage von TNS Emnid. Das überrascht zwar nicht, doch es hat Folgen: 15 Prozent der Befragten gaben zu, den Drucker im Büro für Privatzwecke zu verwenden, weil das Drucken damit den eigenen Geldbeutel schont.

Glaubt man dem Marktforschungsunternehmen Gartner, so wurden in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) im ersten Halbjahr 2007 etwa 23,4 Millionen Drucker und Multifunktionsgeräte verkauft. Für das gesamte Jahr sollen 54 Millionen Exemplare über die Ladentheke gehen. Doch obwohl die Haushalte bestens ausgestattet sind, druckt laut Umfrage die Hälfte der Befragten zu Hause nur sehr sparsam. Dabei gibt es kaum einen Unterschied zwischen Männern und Frauen: Beide drucken lieber beim Arbeitgeber. Männer sind dabei druckfreudiger als Frauen: Während 70 Prozent der Befragten Informationen aus dem Internet auf Papier festhalten, sind es bei Frauen nur 60 Prozent.

Neben Texten und Informationen werden auch Fotos auf Papier gebannt: Ein Viertel der Männer und etwa ein Fünftel der Frauen (17 Prozent) senden hierzu schon mal einen Druckauftrag in der Firma los. Zuhause nutzen etwas mehr als die Hälfte der Männer (56 Prozent) und etwas weniger als jede zweite Frau (47 Prozent) die Möglichkeit, ihre Digitalfotos auszudrucken. Dies ergab eine Untersuchung von TNS Emnid unter 1.000 Deutschen im Alter von 18 bis 65 Jahren mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren im Haushalt.

Ein Blick in andere europäische Länder zeigt: Auch in England und Frankreich finden mehr als 70 Prozent der Verbraucher, dass die Tintenkosten viel zu hoch sind. Bei den französischen Konsumenten verwendet ebenfalls mehr als ein Drittel den Heimdrucker nur, wenn es unbedingt notwendig ist. In England sind es sogar 39 Prozent. Bei den Fotodrucken wird ebenfalls gespart: 36 Prozent der Deutschen und Franzosen erstellen nur von den besten Fotos Papierabzüge, um nicht unnötig Geld für Tinte und Toner zu verschwenden. Bei den Briten sind es 32 Prozent. 15 Prozent der Deutschen, 15 Prozent der Franzosen sowie 12 Prozent der Briten nutzen lieber ihren beruflichen Arbeitsplatz für digitale Bilderdrucke.

Radeon HD 3800: AMDs R600-Karten endlich richtig sparsam

Freitag, November 23rd, 2007

Auch High-End-Grafikkarten von AMD nun mit akzeptablem Stromverbrauch

Die lange erwarteten Grafikprozessoren mit dem Codenamen “RV670″ werden nun von AMDs OEM-Kunden als “ATI Radeon 3800″ auf neuen Grafikkarten ausgeliefert. Die GPUs mit einer auf 55 Nanometer geschrumpften Strukturbreite sind nun deutlich sparsamer, teilweise sogar etwas schneller als der Radeon HD 2900 XT und vor allem deutlich billiger zu haben. [Gesamten Bericht lesen]

Sparringsrunde im Kampf um Urheberabgaben auf Drucker

Dienstag, November 13th, 2007

BGH beschäftigt sich im Dezember mit dem Thema

Drucker dürfen nicht mit hohen Pauschal-Abgaben für Urheberrechte belegt werden, entschied jetzt das Oberlandesgericht Düsseldorf in einem Prozess der VG Wort gegen Canon. Die Richter hatten bereits im Januar in einem Verfahren gegen Epson, Kyocera Mita und Xerox ähnlich entschieden. Die VG Wort zeigt sich unbeeindruckt und verweist auf die anstehende Entscheidung des Bundesgerichtshofs in der Sache, damit sei die “OLG-Entscheidung vielleicht schon in einem Monat Makulatur”.

Die VG Wort, die unter anderem Abgaben auf Kopierer und Scanner erhebt, will auch Drucker mit Abgaben belegen. Dagegen wehren sich die Druckerhersteller, will die VG Wort doch zwischen 10,- und 300,- Euro pro Drucker, je nach Leistung, um das Geld an Autoren auszuschütten. Daher hat die VG Wort mehrere Drucker-Hersteller verklagt, solche Abgaben rückwirkend ab 2001 zu zahlen. Diese wehren sich und argumentieren: “Niemand nutzt einen Drucker in erster Linie, um am PC geschützte Inhalte zu kopieren”.

Während der Verband Bitkom, in dem die Druckerhersteller organisiert sind, sich über die Entscheidung des OLG Düsseldorf erfreut zeigt gibt sich die VG Wort unbeeindruckt, das Urteil sei ohne Relevanz, da sich der Bundesgerichtshof im Rahmen einer Musterklage schon im kommenden Monat mit der Thematik befassen werden: “Es war zu erwarten, dass derselbe Senat des Düsseldorfer OLG, der bereits im Januar das Verfahren um eine Vergütungspflicht von Druckern zugunsten der Industrievertreter Epson, Kyocera, Mita und Xerox entschieden hat, nun konsequenterweise auch dem beklagten Unternehmen Canon Recht gibt”, so VG-Wort-Vorstand Professor Dr. Ferdinand Melichar.

Bereits am 6. Dezember 2007 wird sich der BGH in einer Sitzung mit der Vergütungspflicht von Druckern beschäftigen, ein weiterer Termin zur Vergütungspflicht von Multifunktionsgeräten ist für den 30. Januar 2008 angesetzt.

Höchst ärgerlich sei, “dass die Verwertungsgesellschaften gezwungen sind, solche ebenso teuren wie überflüssigen Parallelprozesse zu führen, nur weil sich manche Importeure wider jede ökonomische Vernunft weigern, auf die Einrede der Verjährung zu verzichten. Wir müssen solche Klagen führen, da unser Anspruch im Falle einer für uns positiven BGH-Entscheidung zu diesem Zeitpunkt sonst bereits verjährt wäre”, so Melichar.

Drucker werden nach Ansicht der VG Wort insbesondere in Verbindung mit dem Internet in erheblichem Umfang zur Vervielfältigung urheberrechtlich geschützter Werke genutzt, weshalb die gesetzlich vorgeschriebene Vergütungsregelung auf diese Geräte anzuwenden sei. Dabei verweist die VG Wort unter anderem auf eine Studie der Druckerindustrie, die im Rahmen eines Verfahrens vor dem Landgericht Düsseldorf im Jahr 2005 vorgelegt wurde. Demnach seien 7,9 Prozent der Druckvorgänge als urheberrechtlich relevant einzustufen. “Der Prozentsatz fällt in Wahrheit noch um einiges höher aus, weil die Untersuchung gewisse Druckernutzungen, die ebenfalls von urheberrechtlicher Relevanz sind, außen vor lässt”, zitiert die VG Wort aus einer Urteilsbegründung LG Düsseldorf vom 25. Januar 2006).

30.04.2002 Gericht bestätigt Urheberrechtsabgaben auf Drucker.

30.04.2002 Drucker-Industrie und Handel gegen Urheberrechtsabgaben

18.01.2006 Studie soll Urheberrechtsabgabe auf Drucker abwenden

24.01.2007 Richter lehnen Urheberrechtsabgaben auf Drucker ab

Asus bringt HD-DVD-ROM-Laufwerk

Freitag, November 2nd, 2007

Internes Laufwerk HR-0205T liest HD-DVD und DVD

Der Hardware-Hersteller Asus will ein internes HD-DVD-Laufwerk auf den Markt bringen. Es kann zwar HD-DVD-Scheiben nur lesen und nicht beschreiben, soll dabei aber besonders leise zu Werke gehen.

Das mit 8-MByte-Cache und Schublade aufwartende IDE-/PATA-Laufwerk HR-0205T von Asus kann vertikal und horizontal eingebaut werden. Zudem soll es flüsterleise sein - im Betrieb kommt es laut Hersteller lediglich auf 21,1 dB und sei damit leiser als die Konkurrenz. Als Zubehör für Media-Center-PCs soll es deshalb die störungsfreie HD-DVD-Filmwiedergabe ermöglichen.

Neben 15 und 30 GByte Daten fassenden HD-DVD-Scheiben (HD-DVD-ROM, HD-DVR-R), die mit bis zu 2,4facher Geschwindigkeit ausgelesen werden, lassen sich auch CDs (bis 15fach) und die bekannten DVD-Typen (bis 5fach) mit Ausnahme von DVD-RAM damit wiedergeben. Bei DVDs geht die Laufwerksmechanik etwas lautstärker zu Werke - hier sind es laut Asus bei der Filmwiedergabe 23,7 dB.

Für Deutschland wurde das HR-0205T noch nicht angekündigt - die deutsche Asus-Niederlassung wartet damit noch solange, bis Preis und Liefertermin feststehen. Wer ein HD-DVD-Laufwerk nachrüsten und nicht solange warten will, kann alternativ auch zu Toshibas etwas langsamerem, aber dafür auch DVD-RAM-kompatiblem HD-DVD-ROM-Laufwerk SD-H802A greifen, das derzeit für unter 100,- Euro angeboten wird.

Wenn es ein externes Laufwerk sein soll, dann kann zum - nicht auf superleise getrimmten - externen HD-DVD-Laufwerk für die Xbox 360 gegriffen werden, das sich mittels USB auch am PC zu Hause fühlt und rund 150,- Euro kostet.

AMD verspricht Leistungsexplosion durch neuen Grafiktreiber

Freitag, Oktober 12th, 2007

Catalyst 7.10 für AMD- und ATI-Karten soll bis zu 70 Prozent schneller sein

Wie in jedem Monat hat AMD für die ATI-Chips einen neuen Grafiktreiber erstellt - und diesmal soll es weniger kosmetische Korrekturen, dafür aber massive Leistungssteigerungen geben. Nicht nur in den seltenen CrossFire-Konfigurationen mit zwei Grafikkarten verspricht AMD mehr Bilder pro Sekunde, auch die bereits verfügbaren DirectX-10-Titel sollen mit nur einer Karte deutlich schneller laufen.

Offenbar hat AMD nun seine Treiber für die HD-2000-Serie der Radeon-GPUs endlich richtig im Griff. So soll mit dem Catalyst 7.10 der aktuelle Leistungsfresser Bioshock im DirectX-10-Modus bis zu 70 Prozent schneller laufen - allerdings nur, wenn zwei Karten im CrossFire-Modus im System stecken. Ebenfalls nur mit CrossFire sollen sich bis zu 23 Prozent höhere Bildraten mit Battlefield 2142 erzielen lassen und der AMD-Vorzeigetitel “Call of Juarez” soll - auch mit DX10 - mit CrossFire 42 Prozent schneller laufen. Hier gibt AMD aber auch mit einer einzelnen Karte der 2000er-Serie 31 Prozent mehr Bilder pro Sekunde an.

Immerhin noch 20 bis 30 Prozent mehr Tempo gibt es mit Titeln wie Supreme Commander und World in Conflict, wobei auch die Leistung mit einzelnen Karten und unter DirectX-9 gesteigert worden sein soll. Die einzelnen Daten sind den Release Notes zum neuen Treiber zu entnehmen.

Für die Mittelklasse-Karten der Serien 2600 und 2400 hat AMD nun auch das Zusammenschalten per Software via CrossFire freigeschaltet. Bisher ließen sich diese Karten nur über eine Steckbrücke verbinden, oder mit einem gehackten Treiber. Das ist nun laut AMD nicht mehr nötig. Frei kombinieren lassen sich die Karten aber nicht, es müssen zwei Modelle der Serie 2600 oder 2400 sein. Eine 2400 und eine 2600 zu koppeln, klappt auch mit dem neuen Treiber nicht.

Besitzer der vorherigen Generation, also der X1000-Serie, erhalten mit dem Catalyst 7.10 die Funktion des “adaptiven Anti-Aliasing”. Dabei werden transparente Texturen gesondert behandelt, so dass etwa Zäune in einem Spiel oder durchsichtige Konstrukte wie Stahlgitter-Geflechte oder einfach gestaltete Pflanzen besser aussehen und an den Rändern nicht ausfransen. In manchen bisherigen Treiberversionen ließ sich diese Funktion zwar einschalten, brachte jedoch keinen sichtbaren oder per Benchmark messbaren Effekt.

Eine neue Version der Linux-Treiber liegt noch nicht vor, AMD will sie aber im Laufe des Oktobers 2007 nachreichen. Der Catalyst 7.10 für Windows XP und Vista kann auf den Treiber-Seiten von AMD heruntergeladen werden.

Asus mit sechs X38-Mainboards und neuer Stromspartechnik

Freitag, September 28th, 2007

Neue Mainboards mit Intels High-End-Chipsatz

Eines hat Asus bereits angekündigt, fünf weitere finden sich bei Online-Versendern: Offenbar steht eine wahre Flut an X38-Mainboards bevor. Laut Intel findet der Marktstart zwar erst im Oktober 2007 statt, schon jetzt sind jedoch die Eckdaten der neuen Asus-Boards bekannt.

Der Chipsatz X38 aus Intels 3er-Serie wird mit Spannung erwartet, bringt er doch eine ganze Anzahl Neuerungen mit. So ist er der erste Chipsatz überhaupt mit Unterstützung für PCI-Express-2.0 und zudem Intels erster Mainboard-Unterbau, bei dem für zwei x16-Slots für Grafikkarten auch jeweils 16 PCIe-Lanes zur Verfügung stehen. Per CrossFire verbundene ATI-Karten oder - mit gehacktem Treiber - SLI-Konfigurationen mit Nvidia-Beschleunigern können so ihre volle theoretische Bandbreite ausschöpfen.

Als Nachfolger des schon recht betagten 975X ist der X38 vor allem für Technik-Fans, Spieler und Übertakter gedacht. Wie Intel bereits auf der Games Convention 2007 vorführte, werden X38-Boards mit dem “Extreme Tuning Utility” besonders einfach unter Windows zu übertakten sein. Kündigte Intel dort noch “30 bis 60 Tage” als Termin für die Markteinführung an, so war am Rande des IDF in der vergangenen Woche in San Francisco zu erfahren, dass der X38 am 10. Oktober 2007 endlich erscheinen soll.

Die Mainboard-Hersteller scheint dieser mehrfach verschobene Termin ein wenig zu verstimmen, sind doch die Boards schon lange fertig entwickelt. Und so preschte bereits Ende August 2007 Gigabyte voran und kündigte sein “GA-X38-DQ6″ mit Unterstützung für FSB1600 an. Dass Intel Extreme-Prozessoren mit einem nochmals beschleunigten FSB plant, ist seit der Vorführung des Skull-Trail-Systems auf dem IDF klar: Auch dort kamen Penryn-Prozessoren mit derart hohem FSB-Takt zum Einsatz.

Asus möchte ob all der Vorankündigungen offenbar auch nicht länger warten und hat zumindest selbst sein Mainboard “P5E3 Deluxe WiFi-AP” angekündigt. Es ist beim Versender Alternate zwar noch nicht als lieferbar gekennzeichnet, hat aber dort schon einen vorläufigen Preis von knapp 300,- Euro. Diese sehr hohe Forderung für ein Mainboard erklärt sich durch die üppige Ausstattung: Ein Rechner auf Basis des P5E3 kann als Access Point für ein WLAN nach 802.11n Draft dienen. Zudem ist das Board mit einer von Asus “Energy Processing Unit” (EPU) genannten Schaltung ausgestattet, welche die Stromversorgung für den Prozessor mit acht Phasen bei geringen Lasten um einige Phasen reduzieren kann.

Mit genauen Angaben zu der Funktion der EPU hält sich Asus noch zurück, verspricht aber, dass sich Energieeinsparungen für den Prozessor von fast 60 Prozent damit realisieren lassen. Das dürfte jedoch nur für Zeiten geringer Rechenlast gelten, also beispielsweise nicht beim Spielen. Die EPU soll stets in Echtzeit den exakten Bedarf an Spannung und Stromstärke des Prozessors überwachen und eine Effizienz von 95 Prozent bei der Spannungswandlung erreichen.

Zusätzlich verfügt das P5E noch über ein in einem Flash-Baustein untergebrachtes Linux namens “Express Gate”, das beim Booten statt der Festplatte für den Systemstart ausgewählt werden kann. Damit lassen sich dann innerhalb von 5 Sekunden, so Asus, Webanwendungen wie ein Browser oder Skype aufrufen. Das ist besonders praktisch, wenn etwa ein verbasteltes System mittels eines Treibers aus dem Netz wieder flottgemacht werden soll und kein zweiter Rechner zur Hand ist. Auch der Rest der Ausstattung entspricht dem High-End-Anspruch: Die Kühlung des Chipsatzes ist über eine rund um den Prozessor-Sockel geführte Heatpipe realisiert, als Speicher kommt nur DDR3 in Frage. Die teuren Module lassen sich laut Asus auf bis zu effektiv 1.800 MHz übertakten, einige Anbieter wie Kingston oder OCZ liefern bereits DDR3-DIMMs aus, die weit mehr als die bisher von der JEDEC spezifizierten effektiv 1.333 MHz vertragen sollen. Nicht nur zwei, sondern gleich drei x16-Slots sind auf dem neuen Asus-Board vorhanden.

Neben diesem Modell will der taiwanische Hersteller aber nach der aktuellen Produktliste bei Alternate zu urteilen noch fünf weitere x86-Boards auf den Markt bringen. Das P5E3 Deluxe WiFi-AP ist dabei das teuerste und nach den Alternate-Daten am besten ausgestattete. Immer noch rund 200,- Euro teuer ist das P5E ohne weitere Namenszusätze, es kann nur mit DDR2 umgehen. Die anderen Boards unterscheiden sich vor allem in der Zahl der x16-Slots, bei den RAID-Funktionen und der Zahl der Ports für Gigabit-Ethernet. Bei den teureren Modellen sind gleich zwei dieser Netzwerkschnittstellen geboten.

AMD bestätigt: Phenom mit 3 Kernen Anfang 2008

Dienstag, September 18th, 2007

  Erster Triple-Core soll Lücken im Portfolio schließen

Im ersten Quartal 2008 will AMD seine im Dezember 2007 startende Serie der Phenom-Prozessoren mit K10-Architektur um ein Modell mit drei Kernen erweitern. Dies teilte das Unternehmen überraschend im Rahmen einer Telefonkonferenz mit.

Die neuen Prozessoren, für die noch kein Name feststeht - “Phenom X3″ gilt als wahrscheinlich - sollen eine Lücke im Angebot schließen. Wie AMDs Marketing-Direktor Guiseppe Amato via Telefonkonferenz erklärte, hätten die PC-Hersteller nach einem Prozessor mit mehr als zwei Kernen gefragt, der aber nicht so teuer wie ein Quad-Core sein soll. Als Folge will AMD die Phenoms auch mit drei Kernen anbieten.

Bei dieser Prozessor-Serie handelt es sich um einen Ableger der in der vergangenen Woche vorgestellten Opterons mit vier Kernen mit Codenamen “Barcelona”. Die Dreikern-Phenoms sind keine Neuentwicklung, wie Amato erklärte: “Das ist genau dasselbe Die.”. Auf die Frage von Golem.de, ob man damit die Vierkern-Barcelons umwidme, bei denen einer der Kerne nicht funktioniere, lachte Amato zunächst laut auf und gab dann an: “Wir haben überhaupt kein Problem mit der Fertigungsausbeute.” Bisher war mit Verwunderung aufgenommen worden, dass AMD die Barcelonas zunächst nur mit bis zu 2 GHz anbietet und erst im vierten Quartal 2007 Modelle mit maximal 2,5 GHz nachschieben will.

Beim Phenom, der in den Varianten “X2″ und “X4″ mit zwei bzw. vier Kernen erscheinen soll, sind hohe Takte aber besonders wichtig: Diese Prozessoren sind für ambitionierte Spieler und Technik-Fans gedacht und sollen als Nachfolger von AMDs FX-Serie Intels “Extreme”-Produkten wieder Paroli bieten. AMD hatte zwar bereits mehrfach auf Messen Phenom-Systeme mit vier Kernen bei 3 GHz vorgeführt, Preise und Termine stehen dafür aber noch nicht fest - nur den “Dezember 2007″ bestätigte Amato jetzt.

Auch zu den Triple-Cores wollte AMD die technischen Angaben auf Nachfragen noch nicht machen. Die Preise sollen aber “sehr wettbewerbsfähig” ausfallen, meint Guiseppe Amato. Immerhin legte sich der AMD-Manager bei der Ausstattung der CPUs fest: 512 KByte L2-Cache pro Kern sollen es sein, dazu kommt noch ein gemeinsamer L3-Cache von 2 MByte für alle drei Kerne. Das dreifache Phänomen entspricht in diesen Punkten damit also exakt den Daten der Barcelona-Opterons.

Weitere Informationen, etwa zur Leistungsaufnahme, gab es ebenfalls nicht. Aber, so Amato, AMD könne aufgrund der anderen Wärmeverteilung auf dem Die, das aus vier Kernen besteht, von denen aber nur drei arbeiten, noch etwas an den Taktfrequenzen und Spannungen drehen. Offenbar liegen die endgültigen Parameter für den Triple-Phenom noch nicht fest, und AMD will bis zur Markteinführung das Maximum aus dem Konzept kitzeln.

Quelle: www.golem.de 

Sapphire-Grafikkarte mit zwei Radeon HD 2600 XT

Montag, September 17th, 2007

Gekoppelte Mittelklasse-GPUs sollen mehr Leistung bringen

Der Grafikkartenhersteller Sapphire will bald eine neue Grafikkarte mit zwei AMD/ATI-Grafikchips ausliefern. In diesem Fall ist es keine High-End-Grafikkarte, die Sapphire HD 2600 X2 beherbergt - wie es der Name schon andeutet - zwei Mittelklasse-Grafikchips vom Typ Radeon HD 2600 XT.

Die Speichertaktrate der beiden HD-2600-XT-GPUs beträgt je 800 MHz. Dazu kommen je nach HD-2600-X2-Modell wahlweise 512 MByte (2 x 256 MByte) oder 1 GByte (2 x 512 MByte) GDDR3-Speicher (effektiv 1.600 MHz, 128 Bit), der sich je zur Hälfte auf die beiden Chips verteilt. Mittels Crossfire gekoppelt soll die GPU-Leistung bis zu 85 Prozent über der einer einfachen HD-2600-XT-Karte liegen, verspricht Sapphire.

Insgesamt bietet die DirectX-10-fähige PCI-Express-Grafikkarte vier Dual-Link-DVI-Ausgänge mit HDCP-Unterstützung. Über nicht mitgelieferte Adapter lassen sich auch HDMI-Displays nutzen. Wird Crossfire deaktiviert, dann können bis zu vier Displays je mit bis zu 2.560 x 1.600 Bildpunkten angesteuert werden. Dazu kommt noch ein regulärer analoger TV-Ausgang.

Für die aktive Kühlung wird auch ein benachbarter Steckplatz belegt. Laut Sapphire ist für die Nutzung der Grafikkarte ein Mainboard vonnöten, das auf den Chipsätzen AMD 580X CrossFire, AMD CrossFire Express 3200, Intel 975X Express, Intel P965 Express oder Intel P35 Express basiert.

Die Karte steht laut Sapphire ab sofort “bei OEMs und Systemintegratoren für Projekte zur Verfügung.” Endkunden, welche die Karte selbst nachrüsten wollen, müssen sich noch bis zum Anfang des vierten Quartals 2007 gedulden.

HP bringt Multifunktionsdrucker mit eingebautem Brenner

Donnerstag, September 13th, 2007

Mit Ligthscribe CDs und DVDs beschriften

HP hat mit dem HP Photosmart C8180 ein Multifunktionsgerät vorgestellt, das neben drucken, scannen und kopieren auch Fotos direkt auf CDs und DVDs brennen kann. Per Ligthscribe lässt sich die Scheibe auch noch selbst bedrucken.

Der Tintenstrahldrucker mit einem 8,9 cm großen LCD liefert Fotos im Entwurfsmodus laut HP binnen 10 Sekunden. Für Textseiten mit Grafiken gibt der Druckerhersteller eine Geschwindigkeit von bis zu 34 Seiten pro Minute in Schwarz-Weiß sowie 33 Seiten in Farbe bei einer maximalen Auflösung von 4.800 x 1.200 dpi im Druck- sowie 1.200 x 1.200 dpi im Kopiermodus an.

Die Daten können dabei von gängigen Speicherkarten, CDs und DVDs sowie von bluetoothfähigen Geräten direkt auf den Drucker übermittelt werden. Zudem kann der Nutzer seine Druckunterlagen via Ethernet oder WLAN 802.11g vom PC auf den C8180 schicken. Als Druckersprachen gibt Hewlett-Packard HP PCL 3 GUI, PJL, PML und XHTML-Print an. Internetseiten soll der Drucker auf DIN-A4-Format bringen und so drucken, dass keine abgeschnittenen Ränder entstehen.

Es lassen sich Fotopapiere, Briefumschläge, Folien und Etiketten in den genormten Formaten sowie in Sonderformaten von 76 x 127 Millimeter bis 215 x 610 Millimeter bedrucken, dabei soll das Gerät die Papiersorte automatisch erkennen. Für Fotopapier hat der Hersteller zur Sicherheit dennoch ein Extrafach vorgesehen, eine Duplex-Einheit für beidseitigen Druck gibt es nur optional.

Der Scanner schafft es, bis zu 216 x 297 Millimeter große Seiten mit 96 Bit Farbtiefe und einer Auflösung von 9.600 x 9.600 dpi aufzunehmen. Nach 7 Sekunden soll das Gerät eine Vorschau liefern, der komplette Scanvorgang soll eine ganze Textseite (in Microsoft Word) in 29 Sekunden sowie ein Farbfoto im Format 10 x 15 Zentimeter in 25 Sekunden erstellen. Bis zu sechs Negative scannt der C8180 gleichzeitig, dabei lassen sich Kratzer auf dem Dia für die digitale Version entfernen.

Der Kopierer verkleinert oder vergrößert eine Seite von 50 auf 400 Prozent und erstellt bis zu 50 Abzüge einer Vorlage. Ein Papiereinzug für das Einziehen mehrerer Seiten fehlt allerdings. Auch eine Faxeinheit ist nicht vorhanden.

Der HP Photosmart C8180 soll ab Oktober für 399,- Euro im Fachhandel erhältlich sein.

WLAN: Einrichten von WDS mit der FRITZ!Box zur Vergrößerung der WLAN-Reichweite

Donnerstag, September 6th, 2007

Lesen Sie in diesem Artikel, wie WDS zwischen zwei FRITZ!Box WLAN-Modellen eingerichtet wird. WDS (Wireless Distribution System) bezeichnet die kabellose Verbindung zwischen mehreren Access Points untereinander, sodass die Reichweite eines WLAN erhöht werden kann. An einem zentralen Access Point, in Folge als “Basisstation“ bezeichnet, werden ein oder mehrere Access Points, in Folge als “Repeater“ bezeichnet, angemeldet. Die Basisstation verfügt über die Internetverbindung. An der Basisstation angemeldete Repeater erhöhen die WLAN-Reichweite, die ohne WDS auf die Funkreichweite der Basisstation begrenzt wäre. WLAN-Geräte wie ein PC oder Notebook mit FRITZ!WLAN USB Stick, auch als “WLAN-Client“ bezeichnet, können mit Hilfe von WDS auch an einem Repeater angemeldet sein, weiterhin die Internet-Verbindung der WLAN-Basisstation nutzen und somit weiter entfernt vom DSL-Anschluss genutzt werden.

Mit der aktuellen Firmware kann die FRITZ!Box sowohl als WDS-Basisstation als auch als WDS-Repeater eingesetzt werden. Konfigurieren Sie nacheinander die FRITZ!Box, die als Basisstation und die FRITZ!Box, die als Repeater verwendet werden soll. Zusätzlich kann jeder im Markt verfügbare WLAN-Repeater mit der FRITZ!Box zusammen betrieben werden.

Hinweis: Ein mit der WLAN-Basisstation verbundener WLAN-Repeater, an dem zusätzlich ein WLAN-Client angemeldet ist, teilt sich die verfügbare WLAN-Durchsatzrate mit dem WLAN-Client. Sollen weitere FRITZ!Box als Repeater eingesetzt werden, gehen Sie analog zu der nun folgenden Beschreibung vor.

Konfiguration der FRITZ!Box als Basisstation

  1. Verbinden Sie den Computer mit der Basisstation über LAN oder WLAN wie im Handbuch beschrieben, und rufen Sie die FRITZ!Box Benutzeroberfläche in Ihrem Internetbrowser auf, indem Sie in der Adressleiste “fritz.box“ eingeben.
  2. Um in der Folge Einstellungen für WDS vornehmen zu können, wählen Sie im Menü “System” die Schaltfläche “Ansicht”, und aktivieren Sie die Expertenansicht. Speichern Sie diese Einstellung mit “Übernehmen“.
  3. Lesen Sie die MAC-Adresse der FRITZ!Box aus und notieren Sie diese. Sie benötigen diese Adresse später. Sie finden die MAC-Adresse im Menü “WLAN“ unter der Schaltfläche “Monitor“.

  1. Überprüfen Sie im Menü “WLAN“ unter “Funkeinstellungen“, welcher Funkkanal genutzt wird. FRITZ!Box verwendet werksseitig den Kanal 6. Alle WDS-Teilnehmer müssen den gleichen Funkkanal verwenden.

Konfiguration der FRITZ!Box als Repeater

  1. Verbinden Sie den Computer mit der FRITZ!Box, die Sie als Repeater einsetzen wollen und wiederholen Sie die Schritte 2) bis 4) wie unter “Konfiguration der FRITZ!Box als Basisstation“ beschrieben.
  2. Aktivieren Sie im Menü “WLAN“ unter “Repeater“ die Unterstützung für WDS. Wählen Sie als Betriebsart „Repeater“ und tragen Sie die (zuvor notierte) MAC-Adresse der als Basisstation genutzten FRITZ!Box ein.

  1. Passen Sie die IP-Adresse des Repeaters an, damit es nicht zu einem Konflikt mit der Basisstation kommt. Verändern Sie die werkseitig voreingestellte Adresse “192.168.178.1″ in “192.168.178.2″.Hinweis: Die IP-Adressen aller weiteren Repeater müssen ebenfalls angepasst werden, also: “192.168.178.3“, etc. Achten Sie darauf, dass nicht Client-PCs die selbe IP-Adresse verwenden.
  2. Tragen Sie als Standard-Gateway und als primären und sekundären DNS-Server die IP-Adresse der Basisstation ein.
  3. Verschlüsseln Sie Ihre WLAN-Verbindung möglichst mit dem hochsicheren WPA2. Das Kennwort ist frei wählbar.Hinweis: Das Kennwort muss für alle Teilnehmer des WDS-Netzes (Basisstation und Repeater) gleich sein. Die WLAN-Clients können ein anderes Kennwort verwenden.
    Besonders hohe Sicherheit erreichen Sie mit einer Kombination aus Zahlen, Sonderzeichen und Buchstaben. Die Länge des WPA-Netzwerkschlüssels muss zwischen 8 und 63 Zeichen liegen. Folgende Zeichen können verwendet werden:
    - a bis z und A bis Z
    - die Ziffern 0 bis 9
    - Leerzeichen
    - die Sonderzeichen ! “# $ % & ’ ( ) * + , - . / : ; < = > ? @ [ \ ] ^ _ ` { | } ~


Hinweis: Bei Neuaufruf der Benutzeroberfläche wird der Repeater nicht mehr mit http://fritz.box erreichbar sein. Verwenden Sie zukünftig die neu vergebene IP-Adresse (hier: 192.168.178.2)

Konfiguration der Basisstation FRITZ!Box:

  1. Verbinden Sie den Computer jetzt wieder mit der FRITZ!Box, die Sie als Basisstation einsetzen wollen und aktivieren Sie im Menü “WLAN“ unter “Repeater“ die Unterstützung für WDS. Wählen Sie als Betriebsart “Basisstation” und tragen Sie die (zuvor notierte) MAC-Adresse der als Repeater genutzten FRITZ!Box ein.Hinweis: Werden weitere WDS-Repeater verbunden, müssen deren MAC-Adressen ebenfalls in der Liste der bis zu vier möglichen Repeater eingetragen werden.
  2. Die Verschlüsselung verwenden Sie identisch zu der als Repeater genutzten FRITZ!Box.

Hiermit ist die Konfiguration von WDS abgeschlossen. Sie können sich nun mit Ihrem WLAN-Client an der Basisstation oder am Repeater anmelden. Über WDS können WLAN-Clients wie gewohnt surfen oder untereinander kommunizieren.

Hinweis: Auch per LAN angebundene Clients können die WDS-Verbindung nutzen. Wenn Sie zum Beispiel einen PC mit einem LAN-Kabel an den Repeater anschließen, kann dieser PC ebenfalls über die Internetverbindung der Basisstation surfen.

Hinweis für die Nutzung der WLAN-Steuerung von Windows XP Service Pack 2

Jeder am WDS beteiligte WLAN Access Point erfüllt gegenüber seinen WLAN-Clients die Aufgaben eines WLAN Access Points. Das heißt, jeder WLAN Access Point präsentiert sich gegenüber seinen WLAN-Clients mit eigenem Namen (SSID) und eigenen Verschlüsselungseinstellungen.

Wenn Sie bei den WLAN-Klienten die WLAN-Steuerung nutzen, die durch das Service Pack 2 für Windows XP zur Verfügung gestellt wird, dann können Sie unterschiedlichen WLAN Access Points die gleiche SSID unter “WLAN / Funkeinstellungen” und die gleichen Verschlüsselungseinstellungen unter “WLAN / Sicherheit” zuweisen. Die Clients melden sich dann automatisch bei dem jeweils besser verfügbaren WLAN Access Point an.