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Thema WLAN-Sicherheit - Megarisiko oder nur Hysterie?

Mittwoch, August 1st, 2007

Immer wieder berichten Medien davon, dass Angreifer binnen Sekunden in fremde Funknetzwerke eindringen oder darüber im Internet surfen. Genauso konfrontieren Fernsehteams Unternehmer mit vertraulichen Daten, die aus dem firmeninternen Funknetzwerk stammen. Angesichts solcher Meldungen drängt sich vielleicht auch Ihnen der Eindruck auf, dass Funknetzwerke offen sind wie Scheunentore und ein großes Sicherheitsrisiko darstellen. Wir zeigen Ihnen, was Sie grundsätzlich über den Umgang mit Funknetzwerken – als WLANs (Wireless LANs) bezeichnet – wissen sollten und wie Sie vorgehen können, um das eigene WLAN wirksam zu sichern.

Viele Anwender und Firmen stehen vor der Entscheidung, ob sie für viel Geld ihre Wände aufschlagen lassen, um Kabelschächte für die Computer zu installieren, oder ob stattdessen ein WLAN besser ist, mit dem sich PCs, Drucker etc. ohne Kabel zu verlegen bequem per Funk vernetzen lassen. Häufig fällt die Entscheidung zu Gunsten der zweiten Alternative aus, da Vorteile wie Mobilität, Flexibilität und der Verzicht auf die umständliche, kostenträchtige Verlegung von Kabeln eindeutig für WLANs sprechen.

Wenn Sie jedoch ein Funknetzwerk verwenden, sollten Sie sich über die physikalischen Eigenschaften eines WLANs im Klaren sein: Innerhalb der Funkreichweite Ihres WLANs kann theoretisch jeder Ihren Datenverkehr mithören – Angreifer inklusive. Denn: Ein Funknetzwerk endet nicht bei Ihren eigenen vier Wänden oder Ihrem Grundstück! Je nach Beschaffenheit kann also auch der Bewohner im Stockwerk über Ihnen, der Nachbar von gegenüber oder ein Passant auf der Straße die Funkwellen Ihres WLANs empfangen. Daher ist es wichtig, beim Einsatz eines Funknetzwerks auf Schutzmaßnahmen zu achten und vorzubeugen, damit die eigene Sicherheit zuverlässig gewahrt bleibt.

Die eigene WLAN-Sicherheitsstrategie entwickeln

Um potenzielle Lauscher auszusperren, sollten Sie bei der Entwicklung der Sicherheitsstrategie für Ihr eigenes WLAN diese Aspekte berücksichtigen:

  • Verbergen Sie Ihr Funknetzwerk so gut wie möglich.
  • Verwehren Sie ungebetenen Gästen den Zugang zum WLAN.
  • Verschlüsseln Sie Ihre Daten, um ein Mitlesen zu verhindern.

Es gibt mehrere Wege, Ihr Funknetzwerk zu verbergen bzw. dessen Charakter zu verschleiern: Zum einen ist es möglich, die Ausdehnung Ihres Funknetzes durch geschickte Aufstellung des zentralen Funknetzwerk-Zugangsverteilers („WLAN-Access-Point“, als separates Gerät erhältlich oder bereits im DSL-Router eingebaut) räumlich zu begrenzen. Genauso können Sie auch auf die von einigen Modellen offerierte Option zur Reduzierung der Sendeleistung zurückgreifen und so die Größe Ihres Funknetzwerks künstlich limitieren – gerade so, dass die Geräte in Ihren eigenen Räumlichkeiten noch Funkverbindungen erhalten. Zum anderen sind eindeutige Bezeichnungen wie „WLAN der Familie XY“ oder „Juwelier Edelstein“ als Name für Ihr Funknetzwerk (im Fachjargon „SSID“ genannt) ungeeignet. Solche Begriffe eignen sich vielmehr dazu, Lauscher und Ganoven magisch anzuziehen.

Manche WLAN-Access-Points gestatten es, die Sendeleistung und damit
die Ausdehnung des Funknetzwerks zu verringern, um auf diesem Wege
ebenfalls Eindringlinge fernzuhalten

Erschweren Sie Unbefugten den Zugang zu Ihrem Funknetzwerk, indem Sie in Ihrem WLAN-Access-Point die so genannten „MAC-Adressen“ der erlaubten Rechner definieren. Jeder Netzwerkadapter – gleich, ob für Kabel oder Funk – besitzt nämlich eine weltweit einmalige MAC-Adresse, die ihn eindeutig identifiziert. Viele WLAN-Access-Points zeigen die MAC-Adressen der im Funknetzwerk befindlichen Rechner in einer Liste an, sodass Sie die MAC-Adressen Ihrer Geräte leicht ermitteln können. Tragen Sie die MAC-Adressen der zulässigen Geräte Ihres Funknetzwerks in Ihrem WLAN-Access-Point ein, können Hacker, deren WLAN-Netzwerkadapter andere MAC-Adressen besitzt, nicht mehr ohne weiteres in Ihr Funknetzwerk gelangen. Der Vollständigkeit halber soll an dieser Stelle aber nicht verschwiegen werden, dass es spezielle Software-Tools gibt, die es einem Angreifer ermöglichen, eine andere MAC-Adresse bewusst vorzutäuschen, sodass der Schutz per MAC-Adressen nicht wasserdicht ist.

Ihre dritte und stärkste Waffe im Kampf gegen ungebetene Gäste stellt das Verschlüsseln der im Funknetzwerk übertragenen Daten dar. Bereits sehr früh implementierte die Industrie ein entsprechendes Verfahren. Mit „WEP“ (Wired Equivalent Privacy) versprachen die Hersteller einen Sicherheitsgrad, durch den sich Daten so sicher wie in einem Kabel-Netzwerk übertragen lassen sollten. Allerdings weist dieser Schutzmechanismus einen grundsätzlichen Implementierungsfehler bei der Schlüsselgenerierung auf, sodass dieses Verfahren mittlerweile geknackt wurde und heute als unsicher gilt (eine mathematische Analyse der Schwachstelle finden Sie hier).

Unsicheres WEP

Häufig ist zu lesen, dass Eindringlinge WEP-geschützte Funknetzwerke binnen Sekunden knacken könnten. Dabei sei das Ganze ein Kinderspiel, denn die notwendigen Tools würden selbst Laien an jeder Ecke im Internet finden. Doch ganz so einfach ist es nicht: Die entsprechenden Tools (im Fachjargon auch „WLAN-Sniffer“ genannt) setzen häufig das Betriebssystem Linux voraus. Des Weiteren sind bestimmte WLAN-Netzwerkadapter mit geeigneten Treibern zu benutzen – mit einem beliebigen WLAN-Netzwerkadapter funktioniert es nicht.

Zudem benötigt der ambitionierte Angreifer aus Ihrem Funknetzwerk eine gewisse Anzahl von Datenpaketen, um Ihren zur Verschlüsselung verwendeten WEP-Schlüssel zu knacken. Im Allgemeinen gehen Experten davon aus, dass zum Errechnen eines 128 Bit langen WEP-Schlüssels rund 500.000 Datenpakete benötigt werden. In diesem Fall hat der Angreifer Ihren WEP-Schlüssel innerhalb von fünf Minuten errechnet, sodass ihm Ihr WLAN offen steht. Herrscht in Ihrem Funknetzwerk viel Verkehr und der Eindringling sammelt rund zwei Millionen Datenpakete, ist Ihr geheimer WEP-Schlüssel gar innerhalb von Sekunden ermittelt.

Angreifer, die über entsprechendes Know-how und Equipment verfügen, können WEP also leicht außer Kraft setzen. Unter Sicherheitsaspekten ist WEP daher nicht mehr zur Verschlüsselung von Funknetzwerken zu empfehlen.

WPA: Die Industrie bessert nach

Angesichts dieser Schwachstelle bei WEP besserte die Industrie nach, um Privatanwendern und Unternehmen einen besseren Schutz ihrer Funknetzwerke zu ermöglichen. Treibende Kraft war dabei die Wi-Fi Alliance: Diese Industrievereinigung entwickelte das Verfahren „Wi-Fi Protected Access“, kurz „WPA“. Damit ist es möglich, ein Funknetzwerk wesentlich effizienter als mit WEP zu schützen. Der höhere Schutz basiert dabei vereinfacht ausgedrückt auf einem ausgeklügelten mathematischen Verfahren zur Generierung der WPA-Schlüssel.

Allerdings ist es Angreifern inzwischen gelungen, auch in WPA-geschützte Funknetzwerke einzudringen. Die Täter verwenden hierzu unter anderem Wörterbuch-Attacken oder probieren denkbare Kombinationen der Reihe nach durch, um den WPA-Schlüssel zu erraten. Deshalb sollten Sie keine einzelnen Worte (etwa „Baum“) und keine zu kurze Bezeichnungen verwenden, um Ihr Funknetzwerk mit WPA zu schützen. Bedeutend besser sind WPA-Schlüssel, die aus einer beliebigen Folge von Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen bestehen und eine Länge von mindestens 24 Zeichen (etwa „#aSaYNuX+KcCR>%gD!O,A&cW“) aufweisen. Je zufälliger und länger – maximal 63 Zeichen sind möglich – der WPA-Schlüssel ist, desto größere Sicherheit bietet dieser.

WPA2 – endlich sichere WLANs

Aus heutiger Sicht wirklich sichere WLANs erhalten Sie jedoch erst, wenn Sie „WPA2“ verwenden – den Nachfolger von WPA, der unter der Bezeichnung 802.11i standardisiert wurde. WPA2 basiert auf der besonders ausgeklügelten Verschlüsselungstechnologie „AES“, die bislang noch nicht geknackt wurde. Zwar existieren in der theoretischen Mathematik erste Ansätze, die auch bei diesem Verfahren ein Berechnen der Schlüssel erlauben sollen, doch die Rechenleistung derzeitiger Computer dafür noch viel zu gering. Stand heute ist damit WPA2 die sicherste Methode, mit der Sie Ihr WLAN schützen können.

Leider stellt WPA2 höhere Anforderungen an die Rechenleistung der im WLAN eingesetzten Geräte. Deshalb können Sie ältere WLAN-Produkte in vielen Fällen nicht einfach per Software-Upgrade auf WPA2 aufrüsten, sondern müssen in neue Hardware investieren. Diese Option steht aber nicht für alle Geräte zur Verfügung: Pocket PCs etwa kennen WPA2 noch nicht. Deshalb werden Sie häufig keine andere Wahl haben, als Ihr Funknetzwerk mit WEP oder WPA zu betreiben.
Die Sicherheit Ihres Funknetzwerks verbessern

Folgende Tipps haben sich bewährt, um eine hohe Sicherheit für das eigene WLAN zu erzielen:

  • Stellen Sie Ihren WLAN-Access-Point nicht direkt ans Fenster oder eine Außenwand. Dann strahlt er nämlich weit über Ihr Grundstück hinaus.
  • Ändern Sie die standardmäßig vom Hersteller des WLAN-Access-Points voreingestellten Werte für SSID-Namen und Konfigurationskennwort.
  • Im Internet kursieren Listen, auf denen jedermann die Gerätevoreinstellungen im Auslieferungszustand nachlesen kann.
  • Vertrauen Sie nicht vorbehaltlos auf den oft geäußerten Hinweis, dass ein Abschalten der SSID-Bekanntgabe ein Schutz ist. Moderne Tools finden Ihr WLAN selbst dann, wenn dieses den SSID-Namen nicht per Funk bekannt gibt.
  • Nutzen Sie die Möglichkeit, fremde WLAN-Netzwerkadapter per MAC-Adressfilter auszusperren und nur die eigenen Geräte am Funknetzwerk teilnehmen zu lassen.
  • Setzen Sie WEP ein, falls Ihre Geräte mit WPA oder WPA2 nicht zurechtkommen. Selbst das schwächste Schutzverfahren ist immer noch sicherer als ein offenes, ungeschütztes WLAN.
  • Bei Windows XP Service Pack 2 können Sie auch den Drahtlosnetzwerkinstallations-Assistenten zur sicheren WLAN-Einrichtung benutzen. Dieser kreiert automatisch einen Schlüssel für WPA oder WEP und speichert die WLAN-Einstellungen auf einem USB-Stick, der sich dann zur Einrichtung weiterer Geräte im Funknetzwerk verwenden lässt.
  • Wechseln Sie häufiger die Schlüssel Ihres Funknetzwerks. So erschweren Sie Angreifern das Erraten des Schlüssels. Mit der kleinen Freeware RK-WLAN-Keygen können Sie Schlüssel für WEP/WPA/WPA2 schnell und einfach per Mausklick generieren lassen.
  • Schalten Sie Ihr Funknetzwerk ab, wenn Sie es nicht benötigen. Ein nicht sendendes WLAN ist das sicherste Funknetzwerk und erschwert bei WEP das Sammeln von Datenpaketen zum Knacken des Schlüssels.

Offene WLANs – nicht nur für Lauscher interessant

Wenn Sie diese Ratschläge beherzigen, können Sie zumindest Gelegenheitsangreifer gut von Ihrem Funknetzwerk fernhalten. Dies gilt selbst dann, wenn Sie der Meinung sind, dass in Ihrem WLAN keine interessanten Daten zu erspähen sind, da sie das Funknetzwerk ja nur zum Internet-Surfen im Garten oder auf der Terrasse verwenden.


Ein solch ungeschütztes, offenes WLAN lädt nicht nur Gelegenheitssurfer
zu kostenlosen Internet-Ausflügen, sondern möglicherweise auch fiese
Zeitgenossen zu kriminellen Handlungen ein

Denn ein offenes Funknetzwerk ist nicht nur für unerwünschte Lauscher interessant: Fiese Zeitgenossen freuen sich über ungeschützte WLANs und nutzen diese als willkommene Gelegenheit, um darüber verbotene Inhalte ins Internet einzuspeisen. Im Falle eines Falles klingelt die Staatsanwaltschaft dann aber nicht bei dem Übeltäter, sondern bei Ihnen – denn die strafbaren Handlungen wurden ja mit Ihrem Internet-Zugangskonto bzw. Ihrer dabei erhaltenen IP-Adresse vorgenommen. Und dann liegt es bei Ihnen, Ihre Unschuld zu beweisen.

Auf der sicheren Seite ist, wer das eigene WLAN wirksam vor ungebetenen Gästen schützt. So können Sie die vielfältigen Möglichkeiten Ihres Funknetzwerks ungetrübt genießen.

Netzwerk unter Windows XP (Peer to Peer oder Client / Server)

Freitag, Mai 11th, 2007

Auf dieser Seite zeigen wir ihnen, wie Sie ein Windows-Netzwerk mit verschiedenen  Windows XP Computern konfigurieren müssen, damit sie in einem Windows-Netzwerk (Peer to Peer oder Client/Server) laufen.

Peer to Peer

Peer-to-Peer (P2P) Connection (engl. peer für “Gleichgestellter”, “Ebenbürtiger” oder “Altersgenosse”) und Rechner-Rechner-Verbindung sind synonyme Bezeichnungen für eine Kommunikation unter Gleichen, hier bezogen auf ein Netzwerk von Computern.

In einem Peer-to-Peer-Netz sind alle Computer gleichberechtigt und können sowohl Dienste in Anspruch nehmen als auch Dienste zur Verfügung stellen. Die Computer können als Arbeitsstationen genutzt werden, aber auch Aufgaben im Netz übernehmen.

In der Informationstechnik ist das Gegenteil zum Peer-to-Peer-Prinzip das Client-Server-Prinzip. Hier gibt es den Server, der einen Dienst anbietet, und den Client, der diesen Dienst nutzt. In Peer-to-Peer-Netzen ist diese Rollenverteilung aufgehoben. Jeder Host in einem Computernetz ist ein peer, denn er kann gleichzeitig Client und Server sein.

Client / Server

Als Client-Server-System wird in der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) eine Netzwerkstruktur bezeichnet, bei der die Ressourcen von einem zentralen Server (Software) angeboten werden, auf die von den Arbeitsstationen (Clients) aus zugegriffen werden kann. Der Server stellt einen Dienst zur Verfügung. Der Client bietet die Benutzeroberfläche oder die Benutzerschnittstelle der Anwendung an.

Mit der Verbreitung der Personal-Computer wurde immer mehr Rechenkapazität auf die Bürorechner ausgelagert. Der Server in einem solchen Umfeld bietet meist nur noch die Daten an. Eine häufige Form ist z. B. ein zentraler Datenbankserver. Ein solches Client-Programm wird auch als Fat-Client bezeichnet. Mit der zunehmenden Verbreitung von Intranet geht dieser Trend wieder zurück. Hier ist dann der Browser der Thin Client, die eigentliche Programmlogik liegt auf einem Application Server.

Computername und Arbeitsgruppe einstellen

Um den Computername und Arbeitsgruppe einzustellen, stehen Ihnen drei verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Nachfolgend finden Sie den Weg dahin beschrieben:

  • 1. Windows XP Ansicht: Start -> Systemsteuerung -> Leistung und Wartung -> System.
  • 2. Klassische Windows Ansicht: Start -> Systemsteuerung -> System - oder
  • 3. Sie klicken auf dem Desktop mit der rechten Mouse-Taste auf das Symbol “Arbeitsplatz und anschließend mit der linken Mouse-Taste in dem Kontext-Menü auf “Eigenschaften”

Bei genauem Einhalten der Beschreibung führen alle drei Möglichkeiten zum richtigen Ziel. Welche Möglichkeit für Sie die Beste ist, müssen Sie selber herausfinden.


Systemeigenschaften

Nach dem das Fenster “Systemeigenschaften” geöffnet worden ist, wechseln Sie in die Karteikarte “Computername”.

Wenn Sie jetzt auf Ändern klicken, können Sie den Computernamen des Computers ändern, den er im Netzwerk haben soll (der Computername muss eindeutig sein, siehe Grafik oben).

In der Arbeitsgruppe legen Sie den Namen fest, in der er arbeiten soll. (die Arbeitsgruppe muss bei allen Computer im Netzwerk gleich sei, z.B. Firmenname oder Familienname, Sie können sich auch einen Fantasienamen ausdenken).

Zusammenfassend:

  • 1. Der Computername muss im Netzwerk eindeutig sein.
  • 2. Die Arbeitsgruppe muss bei allen Computern gleich sein muss.

Installation der Komponenten

Gehen Sie wieder in die Systemsteuerung und öffnen Sie jetzt die Netzwerk- und Internetverbindungen.

In dem Fenster für die Netzwerk- und Internetverbindungen klicken auf das Steuerungssymbol “Netzwerkverbindungen”.

Mit einem Rechtsklick auf LAN-Verbindung und anschließend mit einem Linksklick auf Eigenschaften öffnen Sie die Einstellungen für die LAN-Verbindung Hier sollten gemäß untenstehender Grafik vier Elemente angehackt sein. Sind nicht alle Elemente angehackt, klicken Sie mit der linken Maustaste jeweils in das entsprechenden Kästchen vor der Beschreibung um es zu aktivieren und bestätigen den gesamten Vorgang mit der [OK]-Taste.

Konfiguration der  Komponenten

Wählen Sie in den Eigenschaften von LAN-Verbindung das “Internetprotokoll (TCP/IP)” aus und klicken Sie dann auf die Schaltfläche Eigenschaften. Es wird jetzt nachfolgendes angezeigt:

ohne statische IP-Adresse mit statischer IP-Adresse

Bei der Netzwerkeinrichtung können Sie nach zwei Möglichkeiten vorgehen.

Die Einrichtung eines Netzwerkes ohne statischer oder mit dynamischer IP-Adresse ist zu empfehlen wenn gleichzeitig über das Netzwerk eine DSL-Verbindung zum Internet per Router läuft. Bei der Benutzung von dynamischen IP-Adressen im Netzwerk haben Sie zu jederzeit einen anderen Computer mit ans DSL-Netz anschließen ohne großartige Veränderung an das interne Netzwerk vorzunehmen.

Die Einrichtung eines Netzwerkes mit statischer IP-Adresse ist zu empfehlen, wenn nur das interne Netzwerk läuft und kein DSL-Netz verwendet wird. Zu diesem Zweck stellen Sie folgendes ein:

  • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen “Folgende IP-Adresse verwenden”
  • In dem Feld rechts neben IP-Adresse tragen Sie für den ersten Computer folgende IP-Adresse ein: 192.168.0.1.beim dem zweiten Computer tragen jetzt folgende IP-Adresse ein: 192.168.0.2. Bei jeden weiteren Computer erhöht sich die letzte Zahl der statischen IP-Adresse.
  • Die Subnetzmaske bei allen Computern stellen Sie auf “255.255.255.0″ und bestätigen sie ihre Einstellungen.

Zugriff von anderen Rechnern möglich machen

Windows XP handhabt die Benutzerverwaltung anders, als z.B. Windows 98 oder Windows ME. Aus diesem Grund muss für jeden Benutzer, der auf den Rechner zugreifen will, ein Benutzeraccount mit dem gleichen Benutzernamen eingerichtet werden.

Gehen Sie wieder in die Systemsteuerung und öffnen Sie jetzt Benutzerkonten.

Klicken Sie in dem darauffolgenden Menü auf “Neues Konto erstellen” und richten Sie für jeden Benutzer, der aus dem Netzwerk auf Ihren Rechner zugreifen können soll, einen Benutzer mit dem gleichen Namen ein (das Passwort braucht nicht gleich zu sein).

Es gibt zwei Benutzerkontotypen. das Computeradministratorkonto ermöglichen dem Benutzer das Ändern aller Computereinstellungen. Eingeschränkte Konten ermöglichen dem Benutzer, wie in der Tabelle unten gezeigt, das Ändern nur einiger Einstellungen

Computer
Administrator
Eingeschränktes
Konto
Installieren von Programmen und Hardware Häkchen
Vornehmen von systemweiten Änderungen Häkchen
Zugreifen auf und Lesen aller privaten Dateien Häkchen
Erstellen und Löschen von Benutzerkonten Häkchen
Ändern von Konten anderer Personen Häkchen
Ändern des eigenen Kontonamens oder -typs Häkchen
Ändern des eigenen Bildes Häkchen Häkchen
Erstellen, Ändern oder Entfernen des eigenen Kennwortes Häkchen Häkchen


Zum Schluss müssen Sie jetzt noch die Festplatten bzw. Ordner freigeben über die im Netzwerk zugegriffen werden soll. Zu diesem Zweck gehen Sie folgendermaßen vor.

Über den Arbeitsplatz wählen Sie die entsprechende Festplatte bzw. den entsprechenden Ordner aus der freigegeben werden soll.

Mit einem Rechtsklick wählen Sie im Kontextmenü den Menüpunkt “Freigabe und Sicherheit” aus.

In den Eigenschaften wählen Sie “Klicken Sie hier, wenn Sie das Laufwerk dennoch freigeben möchten”